Foto: Georg Wagner/Deutsche Bahn AG

Mehr Kapazität mit weniger Einschränkungen

Die Bahnstrecke Oldenburg–Wilhelmshaven verbindet den Raum Wilhelmshaven mit dem nationalen und europäischen Schienennetz. Das bereits im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 1991 aufgeführte Vorhaben wurde im BVWP 2003 bestätigt. Für die Umsetzung des Großprojekts ist ein mehrstufiger Ausbauplan entwickelt worden. 

Steigende Ansprüche an die Infrastruktur

Die Prognose zur Verkehrsentwicklung: Zwischen Oldenburg und Sande werden für die täglich verkehrenden 48 Personenzüge keine wesentlichen Änderungen zu erwarten sein. Die Anzahl der Güterzüge von heute 10 bis 15 pro Tag kann sich dagegen laut Prognose des Bundes für das Jahr 2025 auf künftig bis zu 77 Züge täglich erhöhen. Diese Daten bilden auch die Basis für die Planung des Schall- und Erschütterungsschutzes sowie für die Bewertung der Auswirkungen auf die Natur und Landschaft entlang der Strecke.

Durch den zweigleisigen Streckenausbau zwischen Oldenburg und Sande sowie die Erneuerungen entlang der Strecke Oldenburg–Sande–Wilhelmshaven/JadeWeserPort können die zukünftigen Anforderungen an die Schieneninfrastruktur aufgrund des voraussichtlichen Mehrverkehres erfüllt werden. Um die Projektziele zu erreichen, trifft die Bahn auf einer Länge von rund 69 Kilometern vielfältige Vorkehrungen.

Grafik EU-Förderhinweis
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
PFA 1 Oldenburg–Rastede-Neusüdende
PFA 2 Rastede–Hahn
PFA 3 Jaderberg–Varel
PFA 4 Varel–Sande
PFA 5 Sande–Wilhelmshaven
PFA 6 Weißer Floh–Ölweiche
Bahnverlegung (BV) Sande
Ausbaustufe I: Beseitigung von Langsamfahrstellen
Ausbaustufe II: Anbindung des JadeWeserPorts
Ausbaustufe IIIa: Durchgehende Zweigleisigkeit
Ausbaustufe IIIb: Elektrifizierung und Ertüchtigung

Projektbroschüre

Broschüre Gesamtprojekt