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Spatenstich für den Abschnitt Oldenburg–Rastede-Neusüdende

Am 28. Februar 2020 gab die Deutsche Bahn das Startsignal für eine wichtige Ausbauetappe der Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Ronald Pofalla, Konzernvorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, sowie Dr. Berend Lindner, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, gaben den Auftakt in Neusüdende. Symbolisch für die zahlreichen Schallschutzmaßnahmen im Abschnitt von Oldenburg bis Rastede wurden verschiedene Schallschutzelemente eingehoben.

Baumaßnahmen zwischen Oldenburg und Rastede-Neusüdenede

In dem rund neun Kilometer langen Planfeststellungabschnitt Oldenburg–Rastede-Neusüdende wird in den kommenden Jahren die Strecke elektrifiziert und modernisiert, der Untergrund stabilisiert und die Leit- und Sicherungstechnik erneuert. Rund 10.000 moderne Schwellen und rund 16 Kilometer Lärmschutzwände schützen die Anwohner künftig vor Lärm und Erschütterungen. Darüber hinaus erhalten rund 2.000 Häuser zusätzlichen Schallschutz direkt an den Gebäuden. DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Mit diesen Maßnahmen wollen wir die Anwohner gegen den Lärm schützen.“

Schienenanbindung zum JadeWeserPort

 „Der Ausbau der Strecke Oldenburg–Wilhelmshaven macht den Klimaschutz ganz konkret, denn hier stärken wir den Güterverkehr auf der Schiene“, so Pofalla. Die knapp 70 Kilometer lange Strecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven wird bis Ende 2022 für den Schienengüterverkehr zum JadeWeserPort überwiegend zweigleisig ausgebaut und komplett elektrifiziert.

Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann: „Vom Taktknoten im Oldenburger Hauptbahnhof geht es dann jeweils zur vollen und halben Stunde in alle Richtungen. Die Bahn schafft Verbindungen, nicht nur zwischen den Regionen, sondern auch in der Stadt Oldenburg: Denn der vielbefahrene Bahnübergang „Alexanderstraße“ wird durch eine Eisenbahnbrücke ersetzt, die sich durch eine Absenkung der Straße bei gleichzeitiger Anhebung der Eisenbahn optimal in das städtebauliche Umfeld einfügt.“

Staatssekretär Dr. Berend Lindner bezeichnete die geplante, elektrifizierte Bahnanbindung als Vorteil im internationalen Wettbewerb der großen Seehäfen, insbesondere da künftig ein durchgehendes zweites Gleis die Flexibilität erhöhen werde.

Tag der offenen Baustelle

Am Nachmittag hat die Deutsche Bahn Anwohner und Interessierte auf die Baustelle eingeladen. Bei Sonnenschein kamen etwa 200 Gäste, um sich über das Ausbauprojekt Oldenburg–Wilhelmshaven zu informieren und die Projektmitarbeiter kennenzulernen.

Infozentrum am Hauptbahnhof

Am 3. März 2020 eröffnet das Infozentrum Oldenburg: In der kostenfrei zugänglichen Ausstellung können sich Interessierte jeweils jeden Dienstagvormittag sowie jeden zweiten Donnerstagnachmittag über die Baumaßnahmen informieren.

Weitere Informationen zum Infozentrum Oldenburg finden Sie hier.

Fotos: Deutsche Bahn AG/Marlene Doering (1-2), Deutsche Bahn AG/Armin Skierlo (3), Deutsche Bahn AG/Milena Chryssos (4-5), Oskar Baumann (6).

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