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Regionale Kooperation zur Umleitung des Baustellenverkehrs entlastet Anwohner im Vareler Ortsteil Jeringhave

Da sich andeutete, dass im Zuge der Arbeiten an der Strecke Varel–Sande täglich starker LKW-Verkehr auf der Rotenhahner Straße in Jeringhave entstehen würde, führte die DB Netz AG frühzeitig viele Gespräche mit den Anwohnern. Daraufhin wurde eine Alternativroute weit abseits der Wohnhäuser erarbeitet. Im Ergebnis der sehr konstruktiven Zusammenarbeit mit den örtlichen Windparkbetreibern Ammersche Länder und Krögershamm, den Grundstückseigentümern, der Stadt Varel, der Gemeinde Bockhorn, dem Landkreis Friesland und der Sielacht Bockhorn-Friedeburg werden nun die vorhandenen Wegenetze der beiden Windparks für den Baustellenverkehr genutzt. Zur Vervollständigung der Zuwegung mussten lediglich kürzere Wegeabschnitte sowie eine bauzeitliche Brücke über die Brunner Bäke neu angelegt werden. Diese werden zum Ende der Bauarbeiten wieder zurückgebaut.

„Während der Bauarbeiten werden bis Mitte 2020 an fast allen Tagen einige Dutzend LKW verkehren, darunter auch zum Teil nachts und an Wochenenden. In Spitzenzeiten könnten es mitunter bis zu 200 LKW-Fahrten pro Tag sein. Zur Zufriedenheit aller Beteiligten konnte daher eine verträgliche Lösung für den Baustellenverkehr gefunden werden. Die Baustraße ist bereits seit einigen Tagen durchgängig befahrbar, sodass den eigentlichen Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Varel-Dangastermoor und Ellenserdammersiel nichts mehr im Wege steht“, fasst Projektleiterin Jutta Heine-Seela die Ergebnisse und Vorteile aus dem konstruktiven Dialog zwischen DB und Anrainern zusammen.

Die asphaltierte, jedoch teilweise gewichtsbeschränkte, schmale und nachts unbeleuchtete Rotenhahner Straße lässt kaum Begegnungsverkehr mit LKWs oder landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu. Entgegenkommender Verkehr hätte weitestgehend auf den unbefestigten Randstreifen und benachbarte Grundstücke ausweichen müssen.

Anlieger, die im unmittelbaren Umfeld der Baustelle leben, können sich mit dem Projektteam bei Fragen oder Hinweisen jederzeit über die E-Mail-Adresse abs-ol-whv@deutschebahn.com oder das Kontaktformular auf der Website www.oldenburg-wilhelmshaven.de in Verbindung setzten.

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