Foto: Torbz - Fotolia.com

Erste Phase der Bauarbeiten zwischen Sande und Varel früher abgeschlossen

In der Nacht vom 8. auf den 9. April erfolgte die Inbetriebnahme des auf einer Länge von rund sechs Kilometern erneuerten Gleises zwischen Sande und der Weichenverbindung „Schwarzer Rabe“. Dies markiert den Abschluss der ersten Bauphase, die vor rund einem Jahr begonnen wurde. Die Züge des Nah- und Güterverkehr fahren seitdem eingleisig parallel zu den Bauarbeiten im Nebengleis. Von heute an wird das neue Gleis – einschließlich der im Januar eingehobenen Brücke über das Ellenserdammer Tief – für den Zugbetrieb genutzt. Dieser Schritt war ursprünglich erst für den 20. Mai geplant.

„Die Ertüchtigung des Bodens mithilfe des Fräs-Misch-Injektions-Verfahrens in einer Tiefe von bis zu acht Metern hat den Großteil der Arbeiten ausgemacht. Wir konnten durch die Modifikation des Fräsvorgangs bei gleichbleibender Qualität einen Zeitvorsprung gewinnen, sodass die anschließenden Arbeiten am Oberbau eher begonnen und fertiggestellt werden konnten“, erklärt Jutta Heine-Seela, die Projektleiterin. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir so zügig vorangekommen sind und der eingleisige Zugbetrieb parallel zum Bau bisher so reibungslos funktioniert hat. Unsere Arbeiten gehen heute nahtlos über ins gegenüberliegende Gleis. In den kommenden Monaten muss der Gleiskörper erneuert und der darunterliegende Boden stabilisiert werden“, sagt Heine-Seela mit Blick auf die nun anstehenden Arbeiten.

In der zweiten Bauphase wird der bauzeitliche Bahnübergang Sielstraße in der Ortschaft Ellenserdammersiel zunächst bis Sommer 2018 erhalten bleiben. Danach wird der eigentliche Bahnübergang in der Sielstraße wieder in Betrieb genommen und die Lücke zwischen den Lärmschutzwänden in diesem Bereich geschlossen. Die Inbetriebnahme der weiteren Bahnübergänge Kronsburg, Idagroden und Südstraße erfolgt sukzessive bis Frühjahr 2019. Dann soll die zweite Bauphase mit dem erfolgreichen Umbau beider Gleise nördlich der Weichenverbindung „Schwarzer Rabe“ beendet sein.

In der dritten und vierten Bauphase werden die beiden, südlich der Weichenverbindung „Schwarzer Rabe“ liegenden, jeweils rund zwei Kilometer langen Gleise in analoger Weise ertüchtigt; d. h. erst das Gleis Richtung Varel und anschließend das gegenüberliegende Gleis Richtung Sande. Bis zum Frühjahr 2020 sollen die Maßnahmen zur Stabilisierung des Untergrunds und der beiden Gleise zwischen Varel und Sande abgeschlossen sein.

Zurück

Grafik EU-Förderhinweis