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Bahnübergang Alexanderstraße vier Wochen gesperrt – Arbeiten weiter im Zeitplan

Vom 21. September bis zum 17. Oktober ist der Bahnübergang Alexanderstraße für Kraftfahrzeuge gesperrt. Grund dafür sind Straßen- und Gleisbauarbeiten. Die Bahn schafft Platz für den ersten Brückenpfeiler, der in diesem Bereich für die neue Eisenbahnquerung entsteht. Damit der Verkehr auf der Straße während des weiteren Brückenbaus fließen kann, passen Fachleute die Straße im Kreuzungsbereich leicht an. Zudem errichtet die Bahn ein Umfahrungsgleis, über das die Züge ab Mitte Oktober bis zur Fertigstellung der Eisenbahnbrücke im Jahr 2024 rollen. Fußgänger:innen und Radfahrer:innen steht der Bahnübergang auf der nördlichen Seite bis auf wenige Tage weiter zur Verfügung.

So passen auch Busse durch: Straße wird 30 Zentimeter tiefer gelegt

Während der Sperrung baut die Bahn das Umfahrungsgleis und die notwendigen Sicherungslagen für den Bahnübergang auf. Zur gleichen Zeit nehmen sich die Bauarbeiter:innen auch die Straße vor. Der Asphalt wird abgetragen, der Boden entnommen und die Straße 30 Zentimeter tiefergelegt. So können auch während der Bauarbeiten höhere Fahrzeuge wie Busse unter der Eisenbahnbrücke durchfahren.

Zweite Anpassung in 2022

Ziel ist es, den Straßenverkehr während der gesamten Bauzeit so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Im Frühjahr 2022 verschwenken Fachleute die Straße deshalb ein zweites Mal, um die Nutzung weiter zu ermöglichen.

Ein Vorteil für alle: Eisenbahnbrücke verbessert verkehrliche Situation

Rund 21.000 Kraftfahrzeuge und 3.300 Radfahrer:innen queren pro Tag den Bahnübergang Alexanderstraße. Die Deutsche Bahn baut eine Eisenbahnbrücke über die Straße, um die Situation für alle Verkehrsteilnehmenden nachhaltig zu verbessern. Die Wartezeiten am Bahnübergang entfallen zukünftig. Mit der Elektrifizierung der Strecke Oldenburg–Wilhelmshaven trägt die Bahn aktiv zum Klimaschutz und der Mobilitätswende bei.

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